Das Basisverzeichnis der installierten JRE (unter Windows z.B.
C:\Programme\Java\jre1.5.0_05), wird im Folgenden als
JRE_HOME bezeichnet.
tar -xzf
ex3501-linux-1.0.tgz entpacken. Die Datei
ex3501.jar enthält das Java-Programm.
librxtxSerial.so in das Verzeichnis
JRE_HOME/lib/i386 kopieren.
/etc/init.d/setserial (als root):
run_setserial /dev/ttyS0 ${AUTO_IRQ} skip_test autoconfig
run_setserial /dev/ttyS1 ${AUTO_IRQ} skip_test autoconfig
oder durch schlichtes Ausführen von
/bin/setserial -b /dev/ttyS0 auto_irq skip_test autoconfig
/bin/setserial -b /dev/ttyS1 auto_irq skip_test autoconfig
chmod a+rw /dev/ttyS0 /dev/ttyS1
ex3501.jar enthält das Java-Programm.
Achtung, geändert: Die Datei win32com.dll in das Verzeichnis
JRE_HOME\bin (nicht C:\windows\system32) kopieren.
javax.comm.properties in das Verzeichnis
JRE_HOME\lib kopieren.
Wählen Sie dazu "Systemsteuerung / Gerätemanager / Anschlüsse (COM und LPT) / COM1 / (Rechtsklick) Eigenschaften / Anschlusseinstellungen" und stellen folgende Werte ein:
Bits pro Sekunde: 600
Datenbits: 8
Parität: keine
Stoppbits: 1
Flusssteuerung: keine
JRE_HOME/bin/java -jar ex3501.jar
geben (ggf. JRE_HOME/bin in den PATH aufnehmen).
Start unter Windows: Durch Doppelklick auf ex3501.jar.
Bei korrekter Java-Installation startet das Programm automatisch und
ohne Kommandofenster. Andernfalls muss noch die Endung .jar
mit dem Programm JRE_HOME/bin/javaw verküpft
werden.
Beenden: den Menüpunkt "Datei / Ende" wählen oder Alt-x eingeben.
3. Einstellung des seriellen Ports
Zunächst wird im Menü "Einstellungen" der serielle Port eingestellt, an
den die Datenbank angeschlossen ist.


Die Breite einzelner Tabellenspalten lässt sich dadurch verändern, dass man in der Kopfzeile auf eine senkrechte Begrenzungslinie klickt und sie zur Seite zieht. Duch Klicken in ein Feld der Kopfleiste und anschließendes Ziehen kann auch die Spaltenreihenfolge geändert werden.
Die Menüs können wie üblich mit der Maus, aber auch über die Tastatur bedient werden. Die Alt-Taste zusammen mit dem unterstrichenen Buchstaben öffnet ein Menü, der gewünschte Menüeintrag wird dann durch Eingabe des zugehörigen Buchstabens aktiviert. Alle Funktionen des Programms sind über die Menüs zu erreichen.
Die Symbole in der Werkzeugleiste bieten nichts Neues, sondern dienen lediglich zum schnelleren Ausführen bestimmter Aktionen. Eine kurze Beschreibung wird eingeblendet, wenn man die Maus eine Weile über einem Symbol stehen lässt.
Klickt man mit der rechten Maustaste in eine Tabelle, erscheint ein Popup-Menü. Die Aktionen in diesem Menü beziehen sich auf die markierten Zeilen.

Ganz unten sieht man den Namen der zuletzt bearbeiteten Datei. Wenn die
Geheimtabellen angezeigt werden, erscheint hier außerdem ein
Schlüsselsymbol.
5. Erzeugen, Editieren und Löschen von Einträgen
Um einen neuen Eintrag zu erzeugen, wählt man im Menü "Bearbeiten" oder
im Popup-Menü (rechte Maustaste) den Punkt "Neu". Ein Dialogfeld mit den
entspechenden Tabellenfeldern erscheint, die dann beliebig ausgefüllt werden
können:

Zum Verändern eines vorhandenen Eintrags gibt es mehrere Möglichkeiten:
Um eine oder mehrere Zeilen in einer Tabelle zu löschen, markiert man sie zunächst. Mehrere Zeilen werden in der üblichen Weise markiert:
Im Gegensatz dazu wird mit "Bearbeiten/Tabelle löschen" oder einem Klick auf das Mülleimer-Symbol die Tabelle komplett in die Zwischenablage verschoben, unabhängig von Zeilenmarkierungen.
Noch radikaler wirkt "Datei / Alle Tabellen löschen"; dies löscht
alle Einträge im PC, und zwar endgültig - also Vorsicht!
6. Speichern und Laden von Dateien
Über das Datei-Menü lassen sich alle Tabellen in Dateien sichern bzw. aus
Dateien laden. Bei "Öffnen" erscheint ein Datei-Auswahldialog. Ganz unten im
Datei-Menü sind die letzten 5 benutzten Dateien aufgelistet; sie können durch
Anklicken direkt geladen werden. Der Name der aktuellen Datei steht in der
Fußzeile des Fensters; in diese Datei werden die Tabellen zurückgespeichert,
wenn man auf "Datei / Sichern" oder auf das Symbol
in der
Werkzeugleiste klickt. Soll in eine neue Datei gesichert werden, wählt man
"Datei / Sichern unter".
Wenn eine Datei geladen wird, bedeutet das nicht, dass der vorhandene Tabelleninhalt überschrieben wird: die neuen Einträge werden in die vorhandenen eingemischt. Identische Einträge werden dabei nur einmal aufgenommen. Will man nur den Inhalt einer bestimmten Datei haben, kann man ggf. vor dem Laden mittels "Datei / Alle Tabellen löschen" für einen sauberen Ausgangszustand sorgen.
Bei den erzeugten Dateien handelt es sich um reine Textdateien mit der
Standard-Endung ".e35". Diese Endung ist nicht zwingend, im Prinzip können
die Dateinamen beliebig sein.
7. Transfer vom PC zur Datenbank
Vorab sei darauf hingewiesen, dass die Intelligenz der Datenbank etwas
beschränkt ist. Obwohl der Tabellentyp mit übertragen wird, interpretiert
sie diese Angabe nicht; man muss also immer in der Datenbank
manuell die Zieltabelle einstellen!
Zum Start des Transports dienen die beiden unteren Punkte des Menüs
"Transfer". Man hat die Wahl, entweder die komplette Tabelle oder nur
die selektierten Einträge zu übertragen. Zur übertragung einer ganzen
Tabelle genügt ein Klick auf das Symbol
in der Werkzeugleiste. Das Übertragen nur der
markierten
Zeilen kann auch über den Punkt "PC->DB" im Popup-Menü angestoßen
werden.
Der Transfer beginnt nicht sofort, sondern es erscheint zunächst ein Dialogfeld:

Hinweis: Die Datenbank ist unfähig, identische Einträge zu erkennen
und auszusortieren. Wenn man Mehrfacheinträge vermeiden will, ist es das
Einfachste, vor der Übertragung die ganze Tabelle in der Datenbank zu löschen
(über Funktionen / Daten löschen). Natürlich sollte man dann sicher sein, dass die
zu übertragende Tabelle auch wirklich vollständig ist.
8. Transfer von der Datenbank zum PC
Die beiden oberen Punkte im Menü "Transfer" dienen der Datenübertragung
von der Datenbank zum PC. Es gibt hier der Bequemlichkeit halber 2 Modi:
in der
Werkzeugleiste geklickt weden.
in der Werkzeugleiste.
In beiden Fällen beginnt das Programm, auf Daten zu warten. In der Datenbank muss jetzt eine Tabelle eingestellt und mit "Link" und "S" (Senden) zum PC übertragen werden. Soll nur ein einzelner Eintrag übertragen werden, lässt man ihn in der Datenbank mit der Taste "ANZ" anzeigen und drückt dann "Link" und "S". Das Programm erkennt den Typ der übermittelten Information und schaltet automatisch auf die entsprechende Tabelle um. Ein Ausnahme bilden die Telefontabellen; da die Datenbank die Nummer (1-3) der Tabelle leider nicht mitsendet, muss sie vom Benutzer manuell eingestellt werden. Auf dem Bildschirm erscheint dann ein Auswahlmenü:

Im fortlaufenden Modus wird danach der Dialog mit dem "Abbrechen"-Knopf sichtbar und ein weiterer Transfer kann sofort von der Datenbank aus gestartet werden. Um den Vorgang zu beenden, drückt man "Abbrechen".
Tritt beim Lesen von der Datenbank ein Fehler auf oder wird die
Verbindung unterbrochen, erscheint eine Fehlermeldung. Der Rest der
Eingabe wird dann überlesen und bleibt wirkungslos.
9. Behandlung von Doppeleinträgen
Im Gegensatz zur Datenbank behandelt das Programm Doppeleinträge
korrekt. Völlig identische Einträge erscheinen nur einmal in der
Tabelle. Haben zwei Einträge den gleichen Schlüssel (z.B. gleiches Datum
und gleiche Uhrzeit bei Termineinträgen, oder gleicher Name bei
Telefoneinträgen), aber unterschiedliche andere Felder, werden beide
aufgenommen und mit einer Markierung versehen.

bedeutet, dass er von der Datenbank kommt,
, dass er aus einer Datei gelesen oder im Programm
eingegeben wurde. Mann kann sich dann entscheiden, welchen man ggf.
löschen möchte.
Achtung: Die Verschlüsselung ist nicht sehr kräftig und relativ leicht zu knacken!!
Das zuletzt eingegebene Passwort wird auch beim nächsten Speichern verwendet. Hat man mehrere geschützte Dateien hintereinander eingelesen, ist das also das Passwort der letzten passwortgeschützten Datei. Das aktuelle Passwort lässt sich bei Bedarf über das Menü "Datei / Passwort" beliebig ändern. Lässt man das neue Passwort leer, werden die Geheimtabellen beim Speichern unverschlüsselt in die Datei ausgegeben.
Zum Umschalten zwischen normalen und Geheimtabellen dient eine
Checkbox im Menü "Einstellungen" oder das Symbol
in der Werkzeugleiste. Bei eingeschalteten Geheimtabellen erscheint in
der Fußleiste ein Schlüsselsymbol.
11. Weitere Einstellungen
Im Menü "Einstellungen" kann man die Art auswählen, wie Tabelleneinträge
auf dem Bildschirm dargestellt werden: Alles klein, alles groß, oder alle
Wortanfänge groß. Die Einstellung dient nur Verbesserung der Lesbarkeit
und hat keinen Einfluss auf die Datenbank, die ja nur Großbuchstaben kennt.
Verschiedene Einstellungen werden vom Programm in einer Datei
ex3501.props im Arbeitsverzeichnis abgelegt,
z.B. der Port, die letzten benutzten Dateien, die Fenstergröße
usw. Die Datei kann gefahrlos gelöscht werden, aber bitte nicht an ihr
herumeditieren!
12. Was noch fehlt
Die folgenden Erweiterungen werde ich vielleicht im Lauf der Zeit noch
einbauen, vorausgesetzt sie werden (a) gewünscht und/oder ich habe (b)
Zeit und (c) Lust dazu: